AUSBILDUNG ZUM HOLZGESTALTER
Schwerpunkt Objektdesign
Dieses Ausbildungsangebot wurde am Standort Hildesheim nach einer dreijährigen Modellversuchsphase zum Schulbeginn 97/98 eingeführt.
Die Fachschule Holzgestaltung wird in 2 Ausbildungszügen geführt.
1. Einjährige Fachschule Holzgestaltung
Für die einjährige Ausbildung ist der Abschluss Staatlich gepr. Holztechniker einer beliebigen deutschen Fachschule oder einer anerkannten ausländischen Schule als Eingangsvoraussetzung erforderlich.
2. Zweijährige Fachschule Holzgestaltung
Für die zweijährige Ausbildung ist der Abschluss im Ausbildungsberuf Tischler und 1 Jahr Berufserfahrung erforderlich.
Beide Ausbildungsgänge beginnen jährlich nach den niedersächsischen Sommerferien. Sie erfolgen in geabührenfreier Vollzeitausbildung mit 30 Unterrichtsstunden je Woche.
Ziel der Ausbildung ist es, die zukünftigen Führungskräfte der Holz und Kunststoff verarbeitenden Betriebe mit umfangreichen Entwurfs- und Konstruktionsaufgaben vertraut zu machen und ihre Kreativität zu schulen.
So erlangen sie die Kompetenz, ihre Produkte auch über gestalterische Schwerpunkte auf dem Markt anzubieten. Damit werden sie befähigt, entsprechende Tätigkeiten in eigenen lnnenausbaubetrieben, in überregionalen Ladenbau- bzw. Messebaubetrieben, Verkaufspositionen in Objekteinrichtungshäusern oder Projektleitungen im Fassaden-, Wintergarten oder Holzleichtbau anzustreben.
Die Prüfung zum Holzgestalter ist eine staatliche Abschlussprüfung in den Kernfächern Entwurf, Konstruktion, Designgeschichte und Farb- und Formenlehre.